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Were sacrificed . . . . Oder: Wie aus Täter Opfer wurden

Posted by on 30/05/2017

 

Ein Bericht mit Text und Bildern von Kai.

Am Wochenende machte sich eine kleine Gruppe Outlaws auf, über Dedinghausen City herzufallen.

Wir hatten gehört, dort solle ein Fest stattfinden, an dem einige Großgrundbesitzer und Siedler teilnehmen.

Der Saloon hatte seine Whiskeyvorräte und die Bank ihre Dollarvorräte aufgestockt.
Das versprach reichlich Beute, doch alles kam anders als es sollte.

Um erst ein mal die Lage zu sondieren, hatten wir einen Plan ausgeheckt. Wir bleiben das ganze Wochenende mit unserem eigenen Camp dort und schlagen zu, wenn der ganze Whiskey getrunken und die Geldkassetten der Bank prall gefüllt ist
Am Sonntag !!!

Gesagt, getan ! Am Donnerstag angekommen bauten wir gleich unser Camp auf.
Die Einheimischen hießen uns willkommen.

 

 

Man mag es einem Outlaw nicht zutrauen, aber unser leibliches Wohl ist uns sehr wichtig. So hatten einige von uns gelernt wie man den Kochlöffel schwingt.
Und da wir auf dem Weg nach Dedinghausen an einigen Farmen vorbei kamen, war unser Proviant reichlich.

 

Kaum angefangen zu kochen muss sich wohl ein so verführerischer Duft über die Kleinstadt gelegt haben, dass unser Camp plötzlich nur so von Besuch überquoll.

 

 

Selbst Indianer waren zugegen. Deren Bekanntschaft hatten wir schon lange nicht mehr und so luden wir die verdutzt dreinguckenden Pfeil und Bogen Beherrscher zum Essen ein.

 

 


Es war ein gemütlicher Abend und wir feierten mit den Bewohnern bis in die Nacht.
Zwischendurch ein kleiner Spaziergang durch die City um die Lage auszukundschaften.

 

 

 

 

 

 

Zum guten Schluss des Abends brannte uns, vom ganzen Whiskey der Hut.

 

 


Gute Nacht !

 

Der nächste Morgen, erst mal frühstücken. Lecker Rührei, Speck und Brötchen.

 

 


Nach einem erneuten Rundgang durch die City staunte ich nicht schlecht.

 

 

Da hat doch glatt ein Zimmermann in Windeseile sein Haus neben unserem Lager gebaut.
Wirklich nette Leute und ein behagliches Heim.
Wir waren ein wenig neidisch.
Als wir am Abend kochten, war unser Lager wieder gut gefüllt.

 

 

 

 

Am nächsten Tag wurde es voll in Dedinghausen.

 

 

Die Leute tanzten und feierten ausgelassen.
Die Kasse klingelte und so einige Dollar wechselten den Besitzer und wurden in der Bank deponiert.
Wir rieben uns die Hände und freuten uns schon auf morgen. Unser Tag der Abrechnung.

 

 

Auch in unserem Lager machten wir uns schick für den Abend.

 

 

Dann kam noch eine Parade und wir bemerkten wie gut bewaffnet die Bewohner waren.

 


Selbst die Ladys, hier eine Grand Dame , hatten kleine Pistolen dabei.

 

 

Einer von diesen neumodischen Photografen war auch zugegen und die Bevölkerung ließ sich gerne in ihrer Ausgehkleidung ablichten.

 

 

Wir hatten viel Spaß und wohl einige Drinks zu viel.
Nun kommt das Debakel.
Als wir am nächsten Morgen wach wurden, gut so mancher würde die Uhrzeit als Mittag bezeichnen, waren alle weg.
Das Geld aus der Bank von der Postkutsche weggebracht, die Siedler abgereist und die Großgrundbesitzer ließen schon wieder andere für sich arbeiten.

Es war eine Pleite für uns, die ganzen Vorräte weg und keine Einkünfte.

Daraus haben wir gelernt, nächstes Jahr kommen wir wieder, und machen alles anders.

2 Responses to Were sacrificed . . . . Oder: Wie aus Täter Opfer wurden

  1. Ernst Tobschall

    Danke für Euren Besuch bei uns in Dedinghausen. Ihr wart eine große Bereicherung für unser Event und seid jederzeit gern gesehene Gäst.
    Ceep it Country
    Rufus Black (Ernst aus Rheine)

  2. Carsten

    Grandiose Story! Mich wundert es nicht das ihr viele Leute in euer Camp gelockt habt, eure Kochkünste sind je selbst hier in den einsamen Moorkolonien des Emsland jedem Eingeborenen ein Begriff! Jeronimo sei Dank! 😉

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