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Pork Cake

Posted by on 13/09/2016

Ladies and Gents,

dies ist mal wieder ein Rezept „From the Pioneers of the Old West“ und auch durch die Tatsache, dass Salt Pork (Salzfleisch) eine Basiszutat für den Kuchen darstellt, passt es doch hervorragend zu meinem Portfolio.

 

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Nun, das alte Rezept sagt in etwa so viel aus, wie die Karte für einen Piratenschatz. Da sind wir an Ausführlichkeit heute doch etwas anderes gewohnt . . . . wir Memmen . . .

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Salt Pork und Rosinen, jeweils 225g sehr fein würfeln.

 

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Mit den anderen Zutaten, außer dem Mehl, . . . . .

 

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. . . . gut verrühren.

 

Sehr interessant hierbei zu beobachten:

Saleratus oder Baking Soda benötigen Säure, damit sie als Backtriebtriebmittel funktionieren; in vielen Rezepten z.B. Buttermilch.

 

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Die Zuckerrohrmelasse scheint davon ausreichend zu beinhalten. Jedenfalls konnte man die Reaktion schon sofort nach dem Zusammenrühren ganz deutlich sehen.

 

Nun das Mehl einrühren für einen steifen Teig.

 

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Ein 10er DO/ flach war die richtige Wahl für diese Teigmenge.

 

Es kostete mich ja schon ein wenig Überwindung hier kein Backpapier zu verwenden.

Aber in der Prairie gab es auch keines und es hat auch gefunzt.

Also einfetten . . .

 

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. . . . und rein mit dem Teig.

 

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Unten einen ¾ Ring Kohlen unter den Rand und oben 1 ganzen +3.

Fertig wenn Stäbchenprobe ok; ich habe nicht auf die Uhr geschaut.

 

Nachdem der DO ausgekühlt war, konnte man den Kuchen sehr gut und rückstandsfrei entnehmen.

 

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So, nun wollt Ihr doch ganz bestimmt wissen, wie das denn geschmeckt hat:

 

Subtil . . . sehr subtil . . . 2 Tl Nelkenpulver sind definitiv zu viel, ¾ wären ausreichend.

Die Zuckerrohrmelasse ist schon recht herb, aber das war damals nun einmal das gängigste Süßungsmittel und daher war der Geschmack sicher authentisch.

Das Salzfleisch war gar nicht zu schmecken und insgesamt erinnerte alles an einen Lebkuchen.

Mit einem richtig starken Cowboy Coffee vom Lagerfeuer hat dieser Pork Cake bestimmt seinen Zweck erfüllt.

 

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So ist das, wenn man als Historian Foodie Geschichte erleben möchte . . .

 

Bis demnächst in diesem Camp

 

Big ol´Rolf

2 Responses to Pork Cake

  1. Jack Bayer

    Klasse , Ich finde immer wieder super ,daß du solche Rezepte ausprobierst. Respekt .

  2. Gabi

    Ich habe gekostet – ja, tatsächlich wie Lebkuchen, holländischer Honigkuchen oder sowas. Definitiv essbar – aber mehr nach der Devise „Kann man essen, muss man aber nicht dauernd haben“ 😉

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