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18th Century Fried Chicken

Posted by on 05/09/2016

Aus einem Kochbuch von 1739 stammt dieses Rezept für Fried Chicken. Aber auch im 19. Jahrhundert war dies eine beliebte Zubereitungsweise für Geflügel.

 

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Es ist immer wieder erstaunlich (oder auch nicht?) wie lecker historische Speisen sind.

 

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Zunächst stellen wir uns eine Marinade her.

 

Diese besteht aus dem Saft von zwei Zitronen und der gleichen Menge Verjus ( = Saft von unreifen Trauben, unfermentiert. Hat eine milde Säure. Man kann diesen Verjus ersetzen durch destillierten Essig, 5% Säure)

 

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Eher sparsam an Gewürzen fügen wir hinzu:

  • 1Tl Salz
  • 1Tl Pfeffer
  • ¼ Tl Nelken, gemahlen
  • 2 Lorbeerblätter

 

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Weiterhin verlangt das Rezept nach Chibals, welche wir durch 2 Frühlingszwiebeln, grüne und weiße Abschnitte, ersetzen.

 

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Ein zerteiltes Huhn  legen wir etwa 3 Stunden in die Marinade ein. Bitte nicht länger, da sonst die Marinade zu stark hervorschmeckt.

 

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Weiterhin brauchen wir einen Ausbackteig.

Den stellen wir aus etwa 1 1/2 cup Mehl her, in das wir so viel Weißwein und auch 3 Eigelb geben, bis wir eine Art Pfannkuchenteig haben; also nicht zu flüssig.

 

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Uuuhh – da will mir doch wohl kein Gewitter mein Vergnügen aufhalten . . . ??

 

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Hühnerteile direkt aus der Marinade, also ohne abtrocknen, durch den Teig in das heiße Fett.

Nicht mehr als 3 Teile gleichzeitig, sonst kühlt das Fett zu stark ab.

 

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Achtung: Vor heißem Frittierfett in Verbindung mit offener Flamme habe ich einen Mordrespekt. Den solltet Ihr auch haben und daher sehr gut aufpassen, damit es nicht zu einem Unglück kommt!

 

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Die Teile sind fertig, wenn sie diese Farbe erreicht haben:

 

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Als besonderer Kick werden noch krause Petersilie und Salbeiblätter in dem heißen Fett frittiert. Abtropfen und abkühlen lassen. Danach über das Fleisch bröseln.

 

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Cruchy the skin and moist the meat – Hhhmmm

 

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This bite is for you, folks . . .

 

Big ol´Rolf

 

2 Responses to 18th Century Fried Chicken

  1. Greg

    Klasse.
    Ich glaub das muss ich mal nachbauen.

  2. Micha

    Zum frittieren im DO – maximal 1/3 befüllen, so die Aussagen in einschlägigen Amiforen und diversen Blogs 😉

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